Der Traum von der guten Mutter
Margherita sitzt im Café. Sie ist nachdenklich. Sie notiert sich auf einen Zettel:
das Auto nehmen, ins Büro, zum Arzt, ins Fitnesscenter, das Auto abstellen, Mauro anrufen, ruhiger Nachmittag, Andreas von der Tagesmutter abholen (nicht hetzen!), bei Sonne in den Park
Ermanno und Oliver kommen.
1. Read the conversation. Complete the gaps in the conversation using the words from Margherita's list.
Margherita: „Ich habe geträumt, ich sei eine vielbeschäftigte Mutter”.
Oliver: „Eine was?”
Ermanno: „A busy mum”.
Oliver (liest die ersten Notizen): „Du nimmst das Auto und fährst ______. Was machst du im ______?”
Margherita: „Ich arbeite dort, ich empfange Kunden, ich telefoniere. Ich sitze den ganzen Vormittag im ______”.
Ermanno: „Danach fährst du ______. Was machst du beim ______?”
Margherita: „Meine Schulter tut weh. Ich lasse mich untersuchen, ich lasse meine Schulter von ihm behandeln. Ich lasse mir Medikamente verschreiben. Wahrscheinlich fahre ich vom ______ sofort weiter zur Apotheke”.
Oliver: „Dann fährst du ______. Warum? Was machst du im ______?”
Margherita: „Ich bezahle die Monatsgebühr. Nichts weiter. Zu viel Fitness schadet meiner Schulter”.
Ermanno: „Dann ______ du das Auto ______. Warum musst du Mauro ______?”
Margherita: „Ich will fragen, ob er die E-Mail vom Hotel bekommen hat. Für unseren Ski-Urlaub”.
Oliver: „Dein Nachmittag ist ______. Du willst Andreas von der Tagesmutter ______. Was ist eine Tagesmutter?”
Ermanno: „Eine Babysitterin”.
Margherita: „Ja, sie betreut mein Baby tagsüber gegen Bezahlung, während ich zur Arbeit gehe”.
Ermanno: „Du willst dir Zeit lassen und nicht ______. Bei ______ willst du mit ihm ______ gehen”.
Oliver: „Du bist eine gute Mutter”.
Margherita (wird laut): „ICH BIN KEINE GUTE MUTTER!”
Der Traum von der guten Mutter
2. Read the text.
(Margheritas Blick ist gesenkt. Sie spricht wie im Traum. Im Traum sitzt sie am Steuer ihres Autos.) „Das Wetter spielt mit, also gehen wir in den Park. Hm? Was meinst du, Andreas? Andreas! Schläfst du? Liebling?” (Pause)
„Mein Gott, was für ein Gesicht! Und was ist das da unter dem Auge? Falten. Noch eine. Hoffentlich tut das Skifahren wenigstens den Schultern gut. Vielleicht sollte ich mit dem Fitnessstudio aufhören. Mal sehen, was die Untersuchungen ergeben. Vielleicht sollte ich den Arzt wechseln”. (Pause)
„Die Augenringe. Das ist klar. Die schlaflosen Nächte. Die Angst vor allem. Die Arbeit. Aber ja. Eine schöne Urlaubswoche in den Bergen und ... Da ist er! Was für ein Glück! Wann habe ich es jemals geschafft, hier einen Parkplatz zu finden? Ein gutes Zeichen!” (Steigt aus und schließt die Tür.)
„Andreas! Da ist die Mama! Entschuldige, Schatz. Ich habe dich vergessen. Ich öffne ... Gleich ...” (Pause)
„Hilfe! Mein Sohn ist im Auto eingeschlossen! Ist da jemand? Ich finde die Schlüssel nicht! Es muss sich öffnen! Sei brav, mein Schatz, sei brav! Mama öffnet es dir jetzt. Ein Stein! Da! Es geht nicht kaputt! Mein Gott! Wie ist das möglich? Hilfe!”

3. Using the mother's words, create a dialogue between Margherita and Mauro in which she tells him what happened. Use ich and du.
Grammar Moment
The pronouns ich and du represent the fundamental distinction between the two main roles in communication: speaker and listener.
The most common type of communication is a face-to-face conversation.
In such situations, these two roles are clearly defined through direct interaction, such as presence, voice and gaze.